Musikerbesen am 16. November 2019

 

Der Musikverein Deggingen und die Musikkapelle Reichenbach luden am vergangenen Samstag zum Musikerbesen in die dazu passend dekorierte Fischbachhalle in Reichenbach ein. Natürlich gab es auch für einen Musikerbesen entsprechend deftige Speisen und Most.


Eröffnet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Auftritt der beiden Jugendkapellen von Deggingen und Reichenbach unter der Leitung von Bianca Reinhard und Lena-Sophie Müller. Begonnen haben sie mit dem wohl bekanntesten Song von Robbie Williams, „Let Me Enterntain You“.

Im Anschluss spielten die Jugendkapellen die schönsten Melodien aus „Fluch der Karibik“. Mit nicht weniger berühmten Stücken von Bon Jovi, wie „It’s My Life“ oder „Living On A Prayer“ brachten sie das Publikum in Stimmung. Als Abschluss präsentierten die Jugendkapellen aus Reichenbach und Deggingen ein Medley der bekannten Band Coldplay. Natürlich ließen die Zuhörer die Jugendlichen nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.


Nach einer kleinen Umbaupause saß die aktive Kapelle des Musikvereins „Frohsinn“ Reichenbach auf der Bühne mit ihrem Dirigenten Peter Bild. Passend zum gemütlichen Abend spielen sie Unterhaltungsmusik zum Mitsingen. Mit Stücken wie „Kaiserin Sissi“, „Liebe fürs ganze Leben“ oder „Ein Sonntag auf dem Land“ brachten sie eine gemütliche Atmosphäre in die Halle. Zum Gedenken an den verstorbenen Ernst Mosch präsentierten die Kapelle ein Medley des wohl berühmtesten Blasmusikkomponisten aller Zeiten.

Der Musikverein „Frohsinn“ verabschiedete sich mit einer Swing Version des bekanntesten Ulmer Militärmarschs „Alte Kameraden“.


Im Anschluss betrat der Musikverein Deggingen die Bühne unter der Leitung von Karl-Heinz Maderner. Ihr Motto für den Abend „Das Bekannteste vom Bekannten“. Mit einem Gesangsmedley von Frank Sinatra animierten sie das Publikum zum Mitsingen. Danach spielten sie die „Erinnerungen an František Kmoch“, „Auf der Vogelwiese“, „Wir sind im Herzen jung“ und „Fürstenfeld“, bei welchen das Publikum natürlich sehr Textsicher mitsangen.


Aber das Highlight kam erst noch. Zum ersten Mal in der Geschichte nahmen beide aktiven Kapellen gemeinsam auf der Bühne Platz. Mit rund 60 Musikerinnen und Musikern war dies für das Publikum ein Wahnsinns Bild. Zusammen gebührten sie dem Abend ein würdevolles Ende. Sie spielten den Konzertmarsch „Salemonia“, die Polka „Böhmische Liebe“ und ein Medley von Udo Jürgens. Als krönenden Abschluss sangen vier Musiker, begleitet von den Kapellen, „Thank You For The Musik“ von ABBA und verabschiedeten sich damit von dem Publikum.


Doch noch nicht genug. Der ehemalige Dirigent des Degginger Musikvereins Rudolf Maderner, dirigierte ganz spontan und immer noch gekonnt, das Musikstück „Böhmischer Traum“, was allen Gästen mehr als gefiel.


Zum Ausklang konnten sich nun alle Musikerinnen und Musiker, sowie auch die Gäste an der Bar treffen und gemeinsam den gelungenen Abend Revue passieren lassen.


Der Musikverein „Frohsinn“ Reichenbach im Täle und der Musikverein Deggingen bedanken sich bei allen Helfern, die die Bewirtung übernahmen, den Bedienungen, beim Sportverein Reichenbach für die Halle und allen Helfern beim Auf- und Abbau, sowie allen, die bei der Organisation mitgewirkt haben. Und natürlich bei den Musikerinnen und Musikern beider Vereine und dem grandiosen Publikum.

 

Bilder findet ihr in der Galerie.

 

 

Ausflug nach Bamberg 25. - 27. Oktober 2019

 

Am letzten Oktoberwochenende machte sich der Musikverein Deggingen, bei bestem Oktoberwetter und guter Laune auf in die Fränkische Schweiz. Alle freuten sich auf das Land der Burgen, Höhlen und Genüssen sowie traumhafter Naturerlebnissen, spannenden Ausflugsmöglichkeiten und Fränkischen Gaumenfreuden in allen Variationen.

Schon bald verhalf uns das überhöhte Verkehrsaufkommen zu einer unverhofften Landpartie durch Mittelfranken bis in den Nürnberger Raum. Das schöne Wetter und die anstehenden Ferien weckte vermehrt die Reiselust und eine stärkere Frequentierung der Autobahnen.

Dennoch und mit ungetrübt guter Stimmung erreichten wir am Spätnachmittag unser Ziel, das Felsenstädtchen Pottenstein im Landkreis Bayreuth. Eingerahmt von mächtigen Dolomitenfelsen (Weltbekannte Teufelshöhle) und einer historisch malerischen Altstadt (Fachwerk) liegt das Städtchen mitten in der Fränkischen Schweiz, einem der größten Klettergebiete Europas.

Unser Quartier, die örtliche Jugendherberge, wirbt auf seiner Homepage, Action und Gemütlichkeit – das sind wir. Genau richtig für unsere gemischte Gruppe mit viel Jungen aber auch älteren Teilnehmer. Eine sehr großzügig angelegte Unterkunft mit ebenso vielen Räumlichkeiten zur individuellen Nutzung. Wichtig für uns, da am Freitagabend immer die Musikprobe stattfindet. Diese wurde dann auch im zugeteilten Team Raum durchgeführt.
Der stellvertretende Dirigent, Eckehard Schmid, hatte eine kurze aber intensive Probe hinsichtlich unseres gemeinsamen Konzertes mit Reichenbach am 16.11.2019 vorbereitet.

Anschließend gab es noch einen Spiel- und Singabend an dem sich alle mit Spaß und guter Laune beteiligten. Nicht zuletzt ein Verdienst unseres unermüdlichen Alleinunterhalters, Markus Schmid und seiner „Quetsche“.

Am nächsten Morgen mussten sich die ersten Sonnenstrahlen noch durch den Nebel kämpfen. Ein morgendlicher Blick hinaus in die Landschaft vermittelte den Eindruck einer herrlich, herbstlichen Mittelgebirgslandschaft ohne jegliche Hektik und Trubel.
Ein sehr guter Einstieg für unser Vorhaben, eine Tageswanderung von 15 km auf dem Brauereienweg der Gemeinde Aufseß.
Als Region mit einer der höchsten Brauerei- und Brennereidichte weltweit steht die Fränkische Schweiz für einmalige Genusserlebnisse, die ihresgleichen suchen. Die Gemeinde Aufseß kann seit dem Jahr 2000 mit der höchsten Brauereiendichte der Welt aufwarten und hat damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde erreicht.


Ansporn genug für die wandernden Musikerinnen und Musiker zügig ab Sachsendorf die Tour anzugehen. Exklusiv für uns als Tour Guide zur Verfügung, der Bürgermeister der Gemeinde, Ludwig Göhl mit seiner Gattin. Diese Ehre bescherte uns das verwandtschaftliche Verhältnis unseres 1. Vorstandes Roland Schidloch. Pünktlich und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir zur Mittagszeit den Ort Hochstahl mit der Brauerei Reichold. Deftiges Mittagessen und vorzüglicher Gerstensaft entschädigten für die Strapazen der 1. Etappe. Es folgte ein Standkonzert unter blauem Himmel das den vielen Zuhörern sehr gefiel und mehrere Zugaben forderte. Der Wirt dankte ebenfalls mit einer Runde flüssigem Applaus. Die ersten Punkte in unserem Brauereien-Weg-Wanderpass waren verbucht und bestätigt.


Es folgten die Stationen Hochstahl-Aufseß Brauerei Kathi Bräu und Heckenhof-Aufseß Brauerei Rothenbach. Im Kathi Bräu gab es ein unerwartetes Biker Highlight mit mehreren hundert Motorrädern die alle noch einmal das tolle Wetter mit einer Ausfahrt genießen konnten. Lederkombis soweit das Auge reichte. Jung und Alt bestaunten die „Mopeds“ und so manches Auge funkelte leuchtend. Trotzdem ging die Gruppe geschlossen zu Fuß weiter.


Zwischen Kathi-Bräu und Brauerei Rothenbach überraschte uns der Wander Guide und seine Frau mit verschiedenen Edelbränden aus der Region. Dieser Zwischenstopp wurde gerne angenommen, konnten dadurch doch noch weitere Wander-Reserven aktiviert werden.
Die letzte Etappe zurück nach Sachsendorf zur Brauerei Stadter führte durch das herrliche Tal des Flusses Aufseß. Strahlender Sonnenschein, bunte Wälder, das gemächlich sich durchs Tal ziehende Flüsschen mit einigen alten Mühlengabäuden, all diese Eindrücke erleichterten die Schlussetappe.


Nach dem Abendessen in der Brauerei Stadter erhielten alle Teilnehmer die Bestätigung der Verkostung aller vier Biere der „Weltrekordbrauereien“ entlang der Brauereien-Wanderung.
Den Abend ließ man mit Kartenspiel und Gesprächen zur gelungenen Wanderung ausklingen.


Nach wiederum sehr reichhaltigem Frühstück, Zimmer räumen, Gepäck im Bus verstauen ging es Sonntagfrüh weiter Richtung Westen und Steigerwald, nach Bamberg.


Bamberg (mittelalterlich: Babenberg, bambergisch: Bambärch) ist eine fränkische kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und Standort des Landratsamtes Bamberg. Sie ist die größte Mittelstadt Bayerns, Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt, Sitz eines Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Das bekannteste Bauwerk ist der viertürmige Bamberger Dom, einer der früheren Kaiserdome.
Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Bamberg hat rund 78.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt Oberfrankens.


Die Altstadt ist einer der größten weitgehend unversehrt erhaltenen historischen Stadtkerne in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.
Bei unserem Streifzug durch das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg begeistert uns vor allem der Facettenreichtum dieser Stadt. In der Bergstadt präsentiert sich Bamberg als das fränkische Rom, die Inselstadt mit Klein Venedig und der Fußgängerzone ist ihre lebendige Mitte und die Gärtnerstadt ein Unikat. Bamberg, das ist Bier aus zehn Brauereien im Stadtgebiet, genossen in urigen Brauereigaststätten und historischem Ambiente.


Auf der Heimfahrt gab es viel über die gewonnenen Eindrücke zur Stadt Bamberg zu bereden und dazu gemütlich einen Bordkaffee oder ein Bierchen zu trinken.


Nach ein paar Kilometern auf der Autobahn konnte unsere 2. Vorsitzenden, Katharina Hagmeyer unter großem Applaus die inzwischen noch vervollständigten Urkunden für die „Fränkischen Ehrenbiertrinker“ überreichen. Eine schöne und offizielle Urkunde der Gemeinde Aufseß.
Die 2. Vorsitzende war es dann auch die gegen Ende der Ausfahrt ganz herzlich dem 1. Vorsitzenden Roland Schidloch für die Hauptorganisation dankte. Ein ganz besonderer Dank auch galt allen Teilnehmern für ihre aktive Beteiligung und Unterstützung für den reibungslosen Ablauf sowie der Busbesatzung für den Service und die sichere Fahrt.

 

Bilder findet Ihr in der Galerie.

 

 

Herbstunterhaltung "Best of Medleys" am 19. Oktober 2019

 

Seit vielen Jahren veranstaltet der Musikverein Deggingen immer zu Beginn der Herbstzeit seine Herbstunterhaltung. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Motto, zu welchem nicht nur die Musikstücke, sondern auch die Speisen und die Dekoration des Festsaals passend ausgesucht wurden.

 

Um 18.30 Uhr wurden die Tore geöffnet und jeder konnte sich einen Platz im schön dekorierten Saal suchen. Auch in diesem Jahr durfte die Jugendkapelle die Veranstaltung eröffnen, doch mit etwas anderer Besetzung. Anstatt Bianca Reinhard, dirigierte Lena-Sophie Müller, von der Musikkapelle Frohsinn aus Reichenbach, die Jugendkapelle. Bianca steckt inmitten der Vorbereitungen für die Dirigentenprüfung und gab nur schweren Herzens diese Aufgabe an Lena-Sophie ab, aber dennoch mit einem guten Gewissen, denn Lena-Sophie meisterte ihre Aufgabe hervorragend und der MVD möchte sich hierfür herzlich bedanken.

 

Ebenso kamen den Gästen manche Gesichter der „JuKa“ etwas fremd vor, was daran liegen konnte, dass nicht nur die Degginger Jugendkapelle auf der Bühne Platz genommen hatte, sondern auch die Jugendkapelle des Musikverein Frohsinn aus Reichenbach. Zusammen spielten sie Medleys von „Queen“, Melodien aus „Disney Blockbustern“ und „Coldplay Classics“. Die Jugendlichen konnten die Zuhörer mit ihrem Können restlos überzeugen, was an dem lauten Applaus und den Zugaberufen zu kaum zu überhören war.

 

Wer die Herbstveranstaltung des MVD schon einmal besucht hat weiß, dass es sich der 1. Vorsitzende nicht nehmen lässt, alle Besucherinnen und Besucher persönlich zu begrüßen, ebenso wie die Ehrungen durchzuführen. Normal wäre langweilig… Der 1. Vorsitzende lies sich aus persönlichen Gründen entschuldigen und so wurde die 2. Vorsitzende Katharina Hagmeyer ins kalte Wasser geworfen und durfte seinen Part übernehmen. Sie meisterte das sehr gekonnt und wir möchten uns herzlich bei ihr bedanken.

 

An der diesjährigen Herbstveranstaltung durften wir folgende passiven Mitglieder ehren.

Für 20 Jahre: Karin Müller, Klaus Kober, Reinfried Köhler, Kurt Miller, Anton Schmidt und Manfred Vogel.

Für 25 Jahre: Heinrich Fitz

Für 30 Jahre: Raimund Lude

Für 40 Jahre: Ulrike Aigner

Für 60 Jahre: Thomas Schneider

Leider konnten nicht alle Mitglieder am Ehrungsabend teilnehmen. Trotzdem dankte Katharina Hagmeyer allen für die Treue und starke Verbundenheit zum Verein.

 

Nun ging es wieder musikalisch weiter. Der Musikverein präsentierte unter anderem die Musikstücke „Erinnerungen an „Franticek Kmoch“, „Boney M. Superhits“ und „Frank Sinatra Classics“ ehe die 2. Vorsitzende die aktiven Musikerinnen und Musiker für ihre langjährige Mitgliedschat im Verein ehre durfte.

 

Für 10 Jahre wurden Franziska Schweizer, Amelie Hötzel und Jenny Caspari geehrt. Sein 20-jähriges Vereinsjubiläum feierte Reinhardt Dierstein. Für 30 Jahre aktive Tätigkeit konnte Stefanie Martin geehrt werden. Last but not least wurde Petra Miller mit einer Urkunde und einer Ehrennadel mit Diamant für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Sie war einige Jahre für die musikalische Früherziehung zuständig und hatte ebenso das Amt der Schriftführerin inne.

Allen Aktiven ein großes Dankeschön für ihre Treue und ihre Unterstützung. Der Musikverein Deggingen hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre.

 

Um den Abend ausklingen zu lassen ging es nach der Pause mit vielen tollen Medleys weiter, welche die Aktive Musikkapelle zum Besten gab. Bei den „Beatles“ angefangen, ging es über „ABBA“ weiter zu „Udo Jürgens“. Den Gästen gefiel es so gut, dass die Kapelle natürlich noch eine Zugabe spielte. Diese reichte noch nicht aus, sodass ein weiteres Musikstück gespielt wurde. Da die Medleys leider ausgingen, wurde der „Böhmische Traum“ präsentiert, was den Zuhörerinnen und Zuhörern mindestens genauso gut gefiel, wie die zuvor gespielten Medleys.

 

Der Musikverein möchte sich ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, dem Küchenteam, den Bedienungen und dem Barteam bedanken, die zu dem gelungenen Abend beigetragen haben.

 

 

Knoblauchfest Nenningen am 25. Mai 2017

 

Auch in diesem Jahr spielte der Musikverein Deggingen, an Christi Himmelfahrt, auf dem Knoblauchfest in Nenningen. Mit dem abwechslungsreichen Programm begeisterte die Kapelle das Publikum bereits schon am Vormittag und „heizte“ den Zuhörern ordentlich ein. Im Gegenzug wurde aber auch der Vorstandschaft und dem Dirigenten unseres Vereins „eingeheizt“. Dieses Jahr gab es nicht nur den eigens hergestellten Knoblauchlikör, sondern auch einen Chillischnaps, der en Gesichtern zu urteilen, ziemlich feurig war. Am Mittag gab es weder im noch außerhalb des Zeltes einen freien Platz und es wurde musiziert, gesungen und gelacht. Nach einem gelungenen Tag auf dem Knoblauchfest, konnte die Stimmung auch bis zur Heimfahrt beibehalten werden. Der Vatertagsausklang erfolgte dann in den Vereinsräumlichkeiten des Musikvereins Deggingen.

 

Wir möchten uns bei der Musikkapelle Nenningen für die klasse Bewirtung bedanken und würden uns auf ein Wiedersehen freuen.

 

Bilder findet Ihr in der Galerie.

 

 

Bericht zur Hauptversammlung am 17. März 2017

 

Der Vorsitzende Roland Schidloch konnte am Freitag, 17. März 2017 zur 59. Hauptversammlung, viele aktive und passive Mitglieder und Gäste begrüßen, auch in diesem Jahr im Bürgerzentrum im eigenen Proberaum des Musikverein Deggingen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern, Vorstandskollegen, Gemeinderäten, dem Bürgermeister und seiner Stellvertreterin.

 

Ein Bläserensemble spielte zu Ehren der verstorbenen Mitglieder und Förderer das Lied „Ich hatt einen Kameraden“. Dies waren: Adolf Bittlinger, Erich Müller, Otto Schweizer, Franz Schweizer, Georg Ubl und Ulf Wenzler.

 

In seinem Bericht über das vergangene Jahr berichtete der erste Vorsitzende über die Arbeit im Ausschuss und verkündete den momentanen Mitgliederstand. Als besonders gelungenes Ereignis im vergangenen Jahr hob er das Tälesmusikertreffen in Deggingen hervor und den Ausflug nach Eibau. Am Ende seines Berichts bedankte er sich bei den vielen Helfern, Organisatoren und Sponsoren des Vereins.

 

Der Kassier Thomas Wolf verlas seinen Bericht und stellte fest, dass im vergangenen Jahr ein Verlust in der Kasse zu verzeichnen war. Was auf die Neuanschaffung von Uniformen und Instrumenten zurückzuführen ist. Die Kassenprüfer Konrad Göhl und Heiner Fitz prüften die Kasse am 30.01.2017 und lobten die gute und gewissenhafte Kassenführung des Kassierers. Thomas Wolf wurde auf Antrag der Kassenprüfer von der Versammlung einstimmig entlastet.

 

Der Dirigent Karl-Heinz Maderner erläuterte in seinem Bericht, dass sich im Jahr 2016 die Musikkapelle 56-mal zu Proben und Auftritten getroffen hat. Er wünscht sich für die Proben mehr Kontinuität bei einzelnen Registern. Das Highlight war das letztjährige Tälesmusikertreffen in Deggingen und der Ausflug nach Eibau, bei dem die Kapelle an einem Abend das Programm mitgestaltete und für super Stimmung im Festzelt sorgte und zudem am Bierzug mitwirkte. Er bedankte sich bei seinem Vize-Dirigenten Eckehard Schmid, seiner Jugenddirigentin Bianca Reinhard und der Notenwartin Petra Kleindienst für ihre Unterstützung.

 

Die Jugendleiterin Lisa Kleindienst gab in ihrem Bericht einen Rückblick über die personelle und musikalische Veränderung in der Jugendkapelle. Sie schilderte den Auftritt beim Tag der offenen Tür der Firma „Linzmaier Baustoffe“ in Laichingen und beim Tälesmusikertreffen in Deggingen mit Umzug und Auftritt im Zelt. Das zweite Mal beteiligte sich die Jugendkapelle auch beim Schülerferienprogramm der Gemeinde. Außerdem lobte sie die engagierte Jugend, die mit sehr guten Ergebnissen die D-Lehrgänge absolvierten. Die Jugendkapelle wirkte außerdem noch bei der Herbstunterhaltung und beim Tag der offenen Tür des Seniorenkreises mit. Damit der Zusammenhalt in der Kapelle so gut und harmonisch bleibt, gab es im Sommer zum Saisonabschluss Pizza und zum Jahresende Punsch und Gebäck. Am Schluss bedankte sich Lisa Kleindienst, bei ihrer Stellvertreterin Selina Schmid, Dirigentin Bianca Reinhard und allen Helferinnen und Helfer und dem Vorsitzenden.

 

Bevor Bürgermeister Karl Weber in der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft beantragte, bedankte er sich für die Einladung. Anschließend zog auch er ein Resümee über das vergangene Jahr. Er lobte den gut funktionierenden und organisierten Verein. Außerdem lobte und bedankte er sich bei der jungen Vorstandschaft und dem Engagement des Dirigenten Karlheinz Maderner.

 

Die Vorstandschaft wurde auf seinen Antrag hin einstimmig entlastet.

Wie jedes Jahr wurden bei der vergangenen Hauptversammlung des MV Deggingen am Freitag, 17. März 2017 die Musikerinnen und Musiker geehrt, die am wenigsten bei 56 öffentlichen Auftritten und Proben gefehlt haben. Über das ganze Jahr führte Florian Schmidt eine Liste, in die er alle Anwesenden einträgt.

 

In diesem Jahr sieht die Rangliste folgendermaßen aus:

Den 1. Platz belegt Dirigent Karlheinz Maderner (4x gefehlt), den 2. Platz teilen sich Florian Schmidt und Roland Schidloch (5x gefehlt), auf dem 3. Platz steht Markus Schmidt (7x gefehlt), der 4. Platz geht an Eckehard Schmid und Frank Rösch und den 5. Platz belegen Petra Kleindienst und Andreas Matheis.

 

Natürlich bekamen alle Spitzenreiter ein Geschenk als Anerkennung überreicht. Der 1. Vorsitzende Roland Schidloch dankte allen ganz herzlich und bat so engagiert weiter zu machen.

 

Bei den anstehenden Wahlen wurde der 2. Vorsitzende Julian Dierstein in seinem Amt für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt. Der bisherige Kassierer Thomas Wolf stellte sich auch wieder zur Wahl und wurde von den Anwesenden einstimmig in seinem Amt bestätigt. Die beiden Kassenprüfer Konrad Göhl und Heiner Fitz (in Abwesenheit) wurden ebenfalls einstimmig von der Versammlung gewählt.

 

Auch die aktiven und passiven Beisitzer wurden einstimmig gewählt.

 

Gewählt wurden:

Passive Beisitzer: Reinhardt Dierstein, Dagmar Jungblut-Rassl, Wilfried Haug

Aktive Beisitzer: Benjamin Drosch, Markus Schmidt, Petra Kleindienst, Andreas Matheis, Linda Pelzl, Sabrina Vogel, Schweizer Franziska

 

Peter Schweizer, Moritz Köhler, Felix Dursch und Oliver Häfele verlassen den Ausschuss. Roland Schidloch bedankte sich bei ihnen für die gute Arbeit, die sie geleistet haben.

 

Zum Abschluss der Hauptversammlung gab Roland Schidloch eine kurze Vorschau auf das Jahr 2017. Im Terminkalender stehen wie in jedem Jahr kirchliche Termine, das Bänklesfest mit Nabaddla, Spielen auf dem Knoblauchfest in Nenningen und die Herbstunterhaltung statt.

 

Roland Schidloch schloss dann um 22.20 Uhr die harmonisch verlaufene Sitzung.

 

 

Ausflug zum 24. Eibauer Bierzug vom 24. - 26. Juni 2016

 

Am Freitag, 24. Juni 2016 ging es für ca. 80 Musikerinnen, Musiker und dessen „Fanclub“ los in Richtung Eibau, ein Ortsteil der Gemeinde Kottmar in der Oberlausitz. Pünktlich um 5:30 Uhr rollte der Bus vom Parkplatz des Bürgerzentrums in Deggingen los. Da es der Belohnungsausflug für das gelungene Tälesmusikertreffen war und es zudem an diesem Tag einen Geburtstag zu feiern gab, war die Stimmung im Bus von Anfang an super. Natürlich hat uns unser „Bordhuhn“ wieder bestens mit Essen und Trinken versorgt und so verging die Fahrt schneller als gedacht. In Eibau angekommen, wurden wir von Bürgermeister Michael Görke freudig in Empfang genommen.

 

Nach dem Bezug der Bungalows im Trixi Ferienpark und einer kurzen Erfrischung am See ging es los zum ersten Festabend des Eibauer Bierzugs, an dem der Spaß bei keinem von uns zu kurz kam. Am nächsten Morgen ging es, nach einer relativ kurzen Nacht, für den Großteil des Musikvereins an die Spreequelle. Der ortskundige Bürgermeister Michael Görke versuchte die Gruppe an die Spreequelle zu führen, doch er hatte die Abzweigung zur Quelle knapp verfehlt und so musste die Wanderung etwas ausgedehnt werden, um das Ziel zu erreichen. Seine Ausrede für den kleinen Umweg war, dass ja schließlich jemand für die Musiker mitlaufen müsse, die den Vormittag im Bett verbracht haben. Schließlich am Ziel angekommen konnte sich jeder, vor dem Hintergrund der Spreequellsage, von der Sagenfigur, dem Zwerg Gerbod, mit Spreequellwasser taufen lassen.

 

Der Teil, der morgens noch nicht bereit war für die Wanderung aufzustehen, erholte sich dank super Wetter am See des Trixi Parks. Entspannt ging es abends wieder los zum Festgelände, um dort musikalisch für Stimmung zu sorgen.

 

Für den Abend wurde kurzerhand von uns eine Wanderkarte der Region organisiert, um diese Bürgermeister Herrn Görke offiziell zu überreichen, damit er beim nächsten Ausflug zur Spreequelle das Ziel auf Anhieb findet. Alle nahmen den kleinen Fauxpas vom Vormittag mit viel Humor.

 

Mit abwechslungsreichen und sehr unterhaltsamen Musikstücken, die mitunter von Musikern mitgesungen wurden, konnten wir die Zuhörer und vor allem unseren „Fanclub“ restlos überzeugen. Gemeinsam ließen wir den Abend in unserer Unterkunft mit viel Gesang und guter Laune ausklingen.

 

Zum Abschluss des Wochenendes spielten wir am Sonntagmorgen auf dem 24. Eibauer Bier- und Traditionszug. Gemeinsam mit der Feuerwehr Obercunnerdorf haben wir den Vormittag auf dem Festgelände verbracht, um uns anschließend auf die Heimreise zu begeben. Nach einem kurzen Stopp zum Abendessen in Königsfeld im Gasthaus „Drei Kronen“, chauffierte uns unser Busfahrer zurück in die Heimat.

 

Jetzt bleibt uns nur noch Eins - Danke zu sagen. Danke an unseren Busfahrer Heinz, der uns schnell, aber immer sicher gefahren hat, an Bernd, der die Bordküche immer unter Kontrolle hatte, an unseren 1. Vorstand Roland Schidloch, der diesen Ausflug organisiert hat und an alle anderen, die uns begleitet haben. Ein besonderer Dank geht an unseren „Fanclub“, der uns immer und überall unterstützt. Last but not least – Danke an die Musikerinnen und Musiker. Ohne diese tolle Gemeinschaft und den super Zusammenhalt würde es nur halb so viel Spaß machen. Ihr seid spitze!

 

Bilder findet ihr in der Galerie.

 

Werbung für passive Mitglieder

 

Wir haben das 66. Tälesmusikertreffen erfolgreich hinter uns gebracht. Dies wäre ohne die Unterstützung unserer zahlreichen Helfer und Unterstützer nicht möglich gewesen. Möchtest auch Du ein Teil dieser Gemeinschaft werden? Werde förderndes Mitglied beim Musikverein Deggingen e.V. und unterstütze uns mit einem kleinen Jahresbeitrag von 25 Euro.

Als förderndes Mitglied hilfst Du dabei, die Jugendarbeit im Verein zu fördern, Instrumentenreparaturen oder andere wichtige Vereinsanschaffungen zu finanzieren und leistet damit auch indirekt einen wichtigen Beitrag zum vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Angebot des Vereins wie beispielsweise bei der Durchführung von Auftritten an öffentlichen und kirchlichen Anlässen, bei Gratulationsständchen oder Konzerten.


Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann füll das angehängte Formular aus und schicke es per Mail an 2.vorsitzender@mv-deggingen.de

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Herbstunterhaltung 2015

 

Highlights der Highlands Schottland

 

Seit vielen Jahren veranstaltet der Musikverein Deggingen immer zu Beginn der Herbstzeit seine Herbstunterhaltung. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Motto, zu welchem nicht nur die Musikstücke, sondern auch die Speisen, die Getränke und die Dekoration des Festsaals passend ausgesucht wurden.

 

Um 18.30 Uhr wurden die Tore geöffnet. Nach ein paar Begrüßungsworten des Vorsitzenden Roland Schidloch ging es um 19.30 Uhr mit der Jugendkapelle unter der Leitung von Bianca Reinhard los. Das erste Stück was sie zum Besten gaben war „Smoke on the water“.

Daraufhin folgten „Beyond the sea“, „Schottische Melodien“, die als Solostücke vorgetragen wurden und anschließend „Nessaja“ und „Pirates of the Carribbean“ . Wie auch schon im vergangenen Jahr überzeugten die Jungendlichen mit ihrer Spielfreude und ihrem Können das Publikum, so dass Sie ohne Zugabe nicht von der Bühne gelassen wurden.

 

Der erste Vorsitzende Roland Schidloch durfte im Anschluss Laura Wolf für die erfolgreiche Teilnahme an dem D2-Lehrgang in Lichteneck ehren.

 

Es folgten die Ehrungen unserer passiven Mitglieder. Für 10 Jahre Mitgliedschaft konnte der erste Vorsitzende Heiner Fitz und Konrad Göhl ehren. Für 30 Jahre wurden Franziska Brachmann, Peter Diebold, Theo Kneer, Eugen Köpf und Erich Müller geehrt.

Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft konnten Arnold Schweizer und Wolfgang Maier geehrt werden, wobei Wolfgang Maier 37 Jahre als aktives Mitglied im Musikverein tätig war.

Leider konnten nicht alle Mitglieder am Ehrungsabend teilnehmen. Trotzdem dankte Roland Schidloch allen für die Treue und starke Verbundenheit zum Verein. Er übereichte jedem Jubilar die Ehrennadel und eine Urkunde vom Bläserverband Baden Württemberg, sowie vom Musikverein einen Krug mit Gravur. Zudem gab es für die Damen einen Blumenstrauß und für die Herren ein Weingeschenk oder einen Gutschein.

 

Nach einer kurzen Umbaupause nahm die aktive Kapelle auf der Bühne Platz und spielte um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen das Lied „Highland Song Medley“.

Danach wurde das Pflichtstück „Crith Mhonadth“, das die Kapelle beim Wertungsspiel in Alzenau gespielt hatte, zum Besten gegeben. Den Abschluss des ersten Parts und eines der Highlights bildete das Lied „Highland Cathedral“, das zusammen mit der Dudelsacksolistin Lyndsay Schütte  gespielt wurde.

 

Der erste Vorsitzende Roland Schidloch durfte auch in diesem Jahr wieder aktive Musikerinnen und Musiker für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein ehren. Für 10 Jahre wurden Magdalena Dursch, Bianca Reinhardt, Benjamin Drosch, Sebastian Dursch, Oliver Häfele und Alexander Starke geehrt. Für 20 Jahre gab es eine Nadel vom Bläserverband Baden Württemberg und eine Urkunde für Beatrice Kehrer und Florian Schmidt. Allen Aktiven dankte der Vorsitzende für ihre Treue zum Verein und ihr engagiertes mitgestalten des Vereinsleben. Auch Roland Schidloch wurde in diesem Jahr für 20 Jahre als Funktionär geehrt und bekam für seine Verdienste eine Fördermedaille in Gold und natürlich einen Krug mit Gravur. Hierfür möchte sich der Musikverein bei seinem ersten Vorstand ganz herzlich bedanken und alle hoffen, dass er dem Verein noch lange treu bleibt.

 

Nach einer weiteren Umbauphase ging es im Programm mit einem Riverdance auf das Lied „Lord of the dance“ der Aerobicmädels des TV Deggingen weiter. Die Musik und der Tanz riss das Publikum mit, und so konnte man nicht anders, als eifrig mitzuklatschen. Dafür auch ein großes Dankeschön. Auf ein Highlight folgte das Nächste, denn schon war Lyndsay Schütte auf der Bühne, um zu demonstrieren, wie so ein Dudelsack überhaupt funktioniert. Nach der gehörten Theorie, stellte sich Eckehard Schmid als Versuchskaninchen zur Verfügung und versuchte das soeben gehörte in die Praxis umzusetzen. Dies gelang ihm zur Freude der Zuhörer, mal mehr und mal weniger gut.

Weiter ging es im Programm mit dem Stück „Mull of Kintyre“, das ebenfalls mit dem Dudelsack begleitet wurde. Im Anschluss sorgte erneut der Titel „Lord of the dance“ für beste Stimmung, auf welches zuvor schon die Aerobicgruppe getanzt hatte.

Zu guter Letzt spielte die Musikkapelle „Amazing grace“. Auch dieses Stück meisterte die Kapelle souverän.

Als Zugabe ließen es sich die Musikerinnen und Musiker nicht nehmen, das Musikstück „Auld lang syne – Nehmt Abschied Brüder“ zum Besten zu geben und ernteten hierfür jede Menge Applaus.

Das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm kam auch in diesem Jahr bestens beim Publikum an.

 

Bei einem Absacker im Pub, konnte man den gelungenen Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

Der Musikverein möchte sich ganz herzlich bei allen Helfern hinter den Kulissen und dem Küchenteam bedanken. Außerdem gilt unser Dank Eckehard Schmid, der dieses Jahr nicht nur durch das Programm geführt hat, sondern auch die aktive Kapelle sicher dirigiert hat. Karl- Heinz Maderner war leider an diesem Abend verhindert.

 

 

 

Eindrucksvolle Tage in Oberstdorf

Musikerinnen und Musiker der Musikkapelle Deggingen reisten in diesen Tagen mir freudiger Erwartung zu einem Probenwochenende nach Oberstdorf. Ziel war die Jugendherberge in Kornau, ein ideales Quartier für Jung und Alt. Nach dem Quartierbesuch und anschließendem Abendessen stimmten sich die Musikanten unter der Leitung von Charly Maderner in einer intensiven Probe auf die Herausforderungen des Dirigenten ein, das folgende sonntägliche Konzert auf der Bergstation des Fellhorns vorzubereiten. Der Probe schloss sich ein gemütliches Beisammensein an.

Nach voraussehbar kurzer Nachtruhe und einem stärkendem Frühstück startete eine vollzählige Mannschaft zu einer Wanderung durch die Breitach-Klamm und eine atemberaubend schöne Landschaft. Die Mittagspause auf der Alpe Dornach führte die Musikanten auf eine mehrstündige Tour, die Manchen an seine Grenzen führte.

Der Sonntag war der Fahrt mit der Bergbahn aufs Fellhorn vorbehalten. Bei strahlendem Sonnenschein, den dichten Nebel im Tal zurücklassend, boten Musikerinnen und Musiker ein herrliches Konzert zur Freude vieler Wanderfreunde und Touristen. Vorstand Roland Schidloch, der die gesamte Reise in bewährter Weise hervorragend organisiert hat, konnte einmal mehr feststellen, dass der kameradschaftliche Zusammenhalt unter den Teilnehmern sowohl bei den musikalischen wie auch im geselligen Miteinander ein Erfolgsfaktor für die musikalische Qualität der Degginger Musikanten war.

Dank dem Busunternehmen Steck mit unserem Fahrer Ralf „Hasi" Haas führte der Weg am Sonntagabend wieder zurück ins Täle. Ein gelungener Ausflug, darüber waren sich alle Teilnehmer einig, die sich bereits auf die Herbstunterhaltung am 19. Oktober freuen.

 

 

 

Neben Wertstoffhof entstehen Lagergebäude

Große Aktion am Samstag in Deggingen: Der Musikverein, der Liederkranz Concordia und der Gewerbeverein realisieren zusammen mit der Baufirma Kurt Gansloser sechs Lagergebäude mit Überdachung.

 

Autor: BERNWARD KEHLE | 27.05.2013

 

Das Emil-Herbst-Haus (alte Realschule), in dem der Musikverein, die Concordia und der Gewerbeverein Lagermöglichkeiten angemietet hatten, wird demnächst abgerissen (wir berichteten). Doch wohin mit den Musiktribünen, dem Grillwagen und den Kuchentheken des Musikvereins, mit dem Chorpodest, Marktstand und Theaterkulissen der Concordia und der Blockhütte für den Weihnachtsmarkt, dem Stall für die "Lebende Krippe" und anderem des Gewerbevereines? Guter Rat war teuer!

Die zündende Idee hatten in einer Ausschusssitzung des Musikvereines dann dessen Vorsitzender Roland Schidloch und Eckehard Schmid, die an einen Neubau dach-ten. Im Internet wurde nach geeigneten Möglichkeiten gesucht, fündig wurde man im Ortsteil Reichenbach bei der Firma Kurt Gansloser, die sechs Lagergebäude - ähnlich der Fertiggaragen - zur Verfügung stellte. Glücklich sind nun die drei Vereine, denn die Kosten der Firma Gansloser für die Gebäude plus der Vorarbeiten zur Aufstellung bewegen sich "jenseits von Gut und Böse", wie Roland Schidloch betont. Die Bauplanung übernahm kostenlos Architekt Karl-Heinz Harder in Zusammenarbeit mit dem Albwerk, das die Vermessung durchführte und den Lageplan ehrenamtlich verfasste. Das Grundstück stellte die Gemeinde zur Verfügung, wie Rolf Staudenmaier in Personalunion als Gemeinderat und Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit im Gewerbeverein, bestätigte.

Ein Großkampftag war am Samstag angesagt. In der Dürrentalstraße gegenüber dem Friedhof und nahe beim Wertstoffhof rückte morgens Firmenchef Kurt Gansloser mit vier Helfern sowie schwerem Gerät an. Entlang der Straße wurde der Humus abgetragen und die Fläche, auf der jeweils pro Verein zwei Lagergebäude und dazwischen ein überdachter Carport erstellt werden sollten, eingeschottert und verdichtet.

Fest am Werk waren hierbei auch die Vorsitzenden der Vereine, Roland Schidloch, Manfred Probost vom Liederkranz Concordia und Rolf Staudenmaier mit rund zehn Vereinsmitgliedern.

Am frühen Nachmittag rollten dann Tieflader mit den Lagergebäuden an, die mit einem großen Autokran der Eislinger Firma Scholpp entladen und passgenau auf das vorgesehene Gelände gesetzt wurden. Der Degginger Theo Lohr, der bei Scholpp arbeitet, hatte erreicht, dass der Kran kostenlos für diese Aktion zur Verfügung gestellt wird.

Vor den erstellten Gebäuden wurden zehn Kurzzeitparkplätze angelegt, die Besuchern bei Beerdigungen auf dem Friedhof auf der anderen Straßenseite zur Verfügung stehen.

Nach der "Festsaison" sollen im Spätherbst die Carports überdacht und die ganze Aktion mit einem Helferfest abgeschlossen werden.